Berlin-Marathon 2017: Fünfte Trainingswoche

Am heutigen Mittwoch komme ich endlich dazu einen Rückblick meiner letzten Trainingwoche für den Berlin-Marathon zuschreiben.

Am Dienstag hatte ich meine 15 Kilometer Tempodauerlauf gemacht, danach bis Samstag: Nichts. Urlaub mit Familie und einem Zeckenbiss auf den ich hier nicht eingehen muss.

Am Samstag hatte ich einen 30 Kilometer langen Longjog. Ich hatte versucht auf den letzten vier oder fünf Kilometern die Endbeschleunigung um meines Marathontempos von 4:37 min/km anzugehen aber irgendwie ging das nicht: Ich könnte 4:37 min/km laufen aber dies würde dann einer Überbelastung nahekommen, die nicht anzustreben ist. Mir tut dies nicht weh, wenn ich ein „Ziel“ nicht so erreiche: Es ist Training, ich traniere. Ich muss zudem auch darauf achten, dass ich nicht in den ersten 26 Kilometern zu oft eine Pace von 5:15 min/km oder schneller habe. Letzteres recht sich oft im letzten Teil, selbst wenn mein Puls im ersten Teil auch hierfür bei 138 bis 144 Schläge in der Minute in Ordnung ist. Ich möchte versuchen mal auf konstante 138 zu kommen, plus minus etwas drüber drunter. Wobei: Die Pulsuhr ist ein Assistent, nicht der Chef. Genau so die Pace oder die Zeit: Im Training sind sie die Richtungen, die Eckpunkte aber keine „Meilensteine“ oder bitter notwendig. Immer wichtig: Das Wetter spielt auch ein Rolle.

Am Sonntagabend wollte ich dann zu viel: 15 Kilometer mit 4.30 min/km. Es war noch zu heiß, ich hatte erst etwa 70 Minuten zuvor gegessen, was für so einen Lauf etwas zu viel war. Ich habe dann irgendwann mal abgebrochen, was aber auch OK ist. Ich war dermaßen verschwitzt, ja nass und mein Puls war viel zu hoch: Das konnte nicht gut gehen. EGAL. Ich versuche den Tempodauerlauf mal an einem anderen Abend, wenn es nicht noch 27 °C hat und ich etwas Warmes auf dem Teller hatte, das „laufkompatibler“ ist. – Hintergrund dieser Abendaktion: Ich möchte es ab und an versuchen an späterer Sommerabenden zu laufen, dass ich „meine typischen (Lauftrainungs-) Gewohnheiten“ bewusst mal überdenke und neue mögliche Vor- oder Nachteile (im und für den Alltag) entdecke, ganz praktisch.

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