Berlin-Marathon: Elfte Trainingswoche

Aus diversen Gründen hatte ich letzte Woche keine ausreichende Gelegenheit die zehnte Woche zu dokumentieren. Ich bin am heutigen Sonntag dafür pünktlich mit einer Rückschau zur elften Trainingswoche.

Mit dem Hinblick auf meinen dritten oder vierten Halbmarathon des TV Bühlertal hatte ich diese Woche nicht viel vor und reduzierte meine(n) -Wochen-Kilometer und Laufintensität.

Der Halbmarathon war von der Organisation aus meiner Sicht gut. Die Strecke war bis auf die Steigung / Kurve nahe der Untersmatt ganz OK, aber definitiv nicht für neue Bestzeiten gedacht.

Ich möchte erläutern warum der Lauf aber auch für mich persönlich SEHR gut war: Ich habe während des Laufes mental im Kopf verschiedene "Geschichten", bereits gewonnene Erkenntnisgewinne, Lauf- und Trainingserlebnisse durchgehen lassen.

Ich laufe bewusst und bin konzentriert auf meine Atmung. Ich atme mir der Nase ruhig aus, atme über Mund lange und kräftig aus.

Ich werde den Läufer xyz überholen.

Wenn Ich diese Steigungen und grobe Laufstrecke unter / mit der geplanten Marathonpace laufen kann, dann ist die flache und "verdammt" schnelle Berlin-Strecke ein Leichtes.

Du hörst die Atmung und beschleunigte Trittfrequenz eines anderen konkurrierenden, gleich starken Läufers: Mein Ansporn jede Attacke mitzulaufen. Ich werde mit laufen, ihn bezwingen. Mental schöpfe ich aus dem Vollen: Ich bin mir gerade eine Chance und einem Wettkampf bewusst. Ich höre seinen Atmen, meiner fühlt sich jedoch definitiv ruhiger an.

Ich habe heute nach dem Lauf etwas Muskelkater, bin etwas körperlich erschöpft aber nicht matt, psychisch fühle ich mich gut.

Am Montag oder Dienstag setze ich mein Marathon-Training fort. Mal schauen was ich so anstelle: Die Freude am Laufen und das Glück dabei zu empfinden stehen im Fokus.

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