Berlin-Marathon: 13. Trainingswoche

Nach einer leichten Erkältung und Regenerationszeit kann ich nach dem gestrigen Langlauf sicher sein: Ich bin wieder fit und gesund.

Ich hatte zwei kleine Laufeinheiten mit ganz gemächlichem Tempo, um die 35 bis 40 Minuten: Im Hinterkopf war stehts der Gedanke, Alles langsam angehen zu lassen und mir meinen Druck zu machen.

Druck und Stress vor und während dem Sport tut mir nicht gut. Im Vergleich zu den vergangenen zwei großen Trainings zum Berlin-Marathon 2015 und 2016 habe ich das Gefühl, Vieles etwas enstpannter zu sehen. Zu viel Training, zu viel Reize können für den Körper einfach zu viel des Guten sein und mich selbst auch psychisch ausbrennen lassen.

Ich bin kein Profiläufer der für alle Wehwechen einen Exptern um sich hat und ich habe noch meine Arbeit: Sport soll mir den Ausgleich, Kraft für alle Lebenslagen geben, keine Medalliensammlung.

Neben den zwei kleinen Läufen hatte ich noch 15 Kilometer bin einer Pace von 4:29 min/km hintermich gebracht. Am Anfang lief ich viel zu schnell. Ich hatte zwei Gels dabei, mit viel Wasseranteil, konnte mir den Trinkrucksack sparen. Was den Flüssigkeits- und Energiebedarf angeht, war Alles für mich ausreichend. Durch den „freien“ Rücken lief ich etwas anders, viel besser. Nach zwei Kilometern (ungwohnten) Tempodauerlauf wurde ich aber immer „langsamer“.

Ich wurde „langsamer“ nicht weil ich nicht konnte: Ich hatte ein gewisses Trainingsziel, keinen Wettkampf, bei dem ich notfalls auch mal mit Maximalpuls laufe. Ich wollte auch zum Schluss  unter 170 bleiben und hatte es auch geschafft.

Dies ist nicht schlimm, es war eine Erfahrung, ein Lehrstück: Achte mehr auf die Uhr, dass Du anfangs langsamer bist, gib später Gas. – Ich mache das eigentlich immer. – Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-) Schwamm drüber.

Ein Stück weit, so mein Gefühl, wurde ich auch langsamer, weil ich erst gegen 20:15 Uhr los bin: Für mich als 4.17 Uhr Aufsteher ist das viel zu spät, zumindest für echte körperliche Hochleistungen. „Schuld“ waren auch die Schuhe, die Adidas. ;-)

Bedingt durch die wenigen Laufkilometer über die Woche und viel Regnerationszeit hatte ich am gestrigen Samstag natürlich auch viel Kraft im den Beinen, viel „Wums“ im Körper und eine große Motivation. Für die 2 x 15 Kilometer hatte ich vor 5:25 min/km zu laufen, es wurden schnelle 5:15 min/km. ;-)

Aber auch auch hier: Ich war am Anfang zu schnell, auch wenn der Puls richtig gut war, wie angstrebt. Bei meine EB hatte ich aber gemerkt: Meine neubesollten Lunge Classic Run wurden schwer an den Beinen, die zu schnellen Laufzeiten hatten ihr „Nachspiel“. Es war verdammt schwer an die Marathon-Pace von 4:37 zu kommen. Fakt ist, ich weiß warum, wiso. Nicht schlimm Basta. Gut.

Das war meine 13. Trainingswoche und ich muss mich einfach mal bei meiner Frau und Tochter bedanken, dass die mich so laufen lassen. Danke an Euch. Hab Euch lieb.

Noch sieben Wochen, nicht mal ganz: Die Zeit vergeht.

Ich glaube an mich.

 

 

 

 

 

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