Berlin-Marathon 2017: Sechste Trainingswoche

Die vergangene Woche begang aus sportlicher Sicht erst am Mittwochabend mit dem Hornisgrindenlauf des LBV Achern. Dieser Lauf ist / war unter Umständen einer meiner besten Läufe in diesem Jahr: Frei von einem Ziel, Wettkampfcharakter, Stress. Dieser Lauf mit Startbeginn nahe der Illenau in Achern, elf Kilometer hoch auf die Hornisgrinde im schönen Schwarzwald hat mir Vieles gezeigt. Alles einzeln zu beschreiben würde zu viel Zeit beanspruchen. Ich habe 11 km, ca. 1000 Höhenmeter in 1:51 Stunden beschafft: Ich war damit sehr zu frieden aber noch mehr überweltigt von dem Drumherum und eigener körperlichen aber auch mentalen Stärke.

Kurze Zeit später bin ich dann die Hornisgrinde wieder runtergelaufen, gejoggt: Auch das war schön. Als ich um 22:15 Uhr etwa zu Hause ankam, war es mir dann aber doch sehr wohl angekommen zu sein.

An Folgetag, Donnerstag (Feiertag), hatte mich meinte Tocher bei einem 7 km lockeren bis teils schnellen Lauf begleitet: Es war relativ schwül, nicht mein Wetter und der Vorabend lag mir noch in den Knochen.

Am Samstag war ich dann nochmals im Schwarzwald laufen / joggen / trainieren: Mir fehlt leider gerade die Zeit darauf näher einzugehen. Kurz gefasst: Ich bin sehr angetan im Wald, in den örtlichen Höhen zu laufen, durch die Wälder und ich bin überwältigt von unserer schönen Natur, dem eigenen Können. Laufen im Wald: Tut gut und macht meinen Kopf frei.

Berlin-Marathon 2017: Fünfte Trainingswoche

Am heutigen Mittwoch komme ich endlich dazu einen Rückblick meiner letzten Trainingwoche für den Berlin-Marathon zuschreiben.

Am Dienstag hatte ich meine 15 Kilometer Tempodauerlauf gemacht, danach bis Samstag: Nichts. Urlaub mit Familie und einem Zeckenbiss auf den ich hier nicht eingehen muss.

Am Samstag hatte ich einen 30 Kilometer langen Longjog. Ich hatte versucht auf den letzten vier oder fünf Kilometern die Endbeschleunigung um meines Marathontempos von 4:37 min/km anzugehen aber irgendwie ging das nicht: Ich könnte 4:37 min/km laufen aber dies würde dann einer Überbelastung nahekommen, die nicht anzustreben ist. Mir tut dies nicht weh, wenn ich ein „Ziel“ nicht so erreiche: Es ist Training, ich traniere. Ich muss zudem auch darauf achten, dass ich nicht in den ersten 26 Kilometern zu oft eine Pace von 5:15 min/km oder schneller habe. Letzteres recht sich oft im letzten Teil, selbst wenn mein Puls im ersten Teil auch hierfür bei 138 bis 144 Schläge in der Minute in Ordnung ist. Ich möchte versuchen mal auf konstante 138 zu kommen, plus minus etwas drüber drunter. Wobei: Die Pulsuhr ist ein Assistent, nicht der Chef. Genau so die Pace oder die Zeit: Im Training sind sie die Richtungen, die Eckpunkte aber keine „Meilensteine“ oder bitter notwendig. Immer wichtig: Das Wetter spielt auch ein Rolle.

Am Sonntagabend wollte ich dann zu viel: 15 Kilometer mit 4.30 min/km. Es war noch zu heiß, ich hatte erst etwa 70 Minuten zuvor gegessen, was für so einen Lauf etwas zu viel war. Ich habe dann irgendwann mal abgebrochen, was aber auch OK ist. Ich war dermaßen verschwitzt, ja nass und mein Puls war viel zu hoch: Das konnte nicht gut gehen. EGAL. Ich versuche den Tempodauerlauf mal an einem anderen Abend, wenn es nicht noch 27 °C hat und ich etwas Warmes auf dem Teller hatte, das „laufkompatibler“ ist. – Hintergrund dieser Abendaktion: Ich möchte es ab und an versuchen an späterer Sommerabenden zu laufen, dass ich „meine typischen (Lauftrainungs-) Gewohnheiten“ bewusst mal überdenke und neue mögliche Vor- oder Nachteile (im und für den Alltag) entdecke, ganz praktisch.

Berlin-Marathon 2017: vierte Trainingswoche

Mit dem heutigen Sonntagmittag geht meine vierte Traingingswoche zu Ende. Vier von zwanzig Wochen.

Ich versuche auf Details, genaue Trainingserfolge und Berichterstattungen zu verzichten und fasse mich auch heute kurz.

  • Ich bin diese Woche nach einer Empfehlung eines anderen Läufers einmal etwas „Trail, durch den Wald mit Steigungen nach Sasbachwalden gejoggt. Teilweise bin ich wirklich gelaufen wenn der Anstieg zu steil war. Das war aber auch ein positives Erlebnis. Die Luft, die „neuen“ Wege, die Atmosphäre: Ein Waldlauf ist Erholung und Training zu gleich. Ich werde versuchen einmal in der Woche einen Traingslauf einzubauen, der Fokus hierbei: Ich möchte den Wald als Ruhepol wahrnehmen und nutzen, nicht ständig auf meine Garmin.
  • Auch diese Woche hat mein 15 km Tempdauerlauf gut geklappt: dieser Lauf ist sozusagen mein praktisches und theoretisches „Rückmeldungsinstrument“. Klappt der Lauf gut bin ich psychisch wie physisch gut aufgestellt. Keine Überreitzung der körperlichen Leistung, genügend Regeneration.
  • Heute hat mein Longjog geklappt wie ich es mir dachte. Nicht ganz, aber die Ziele wurden erreicht. 30 km, zweimal meine Tempodauerlauf-Strecke im Longjog-Tempo mit vier Kilometern Endbeschleunigug. Letztere klappte nicht sonderlich gut wie gewünscht, war aber auch keine Pflicht. 
  • Ich sollte meinen Brustgurt mit dem Pulsmesser tauschen: Meine Garmin zeigt(e) die letzten Tage oft Herzfrequenzen die einfach nicht erklärbar sind. 

Berlin-Marathon 2017: Dritte Trainingswoche

Am heutigen Montag beginnt die vierte Woche meiner Trainingsepisode zum Berlin-Marathon: Die dritte, somit letze Woche war mau, leerreich, lehrreich und erfolgreich zu gleich. Das Intervall-Training lief gut, perfekter Sonnenaufgang. Ansonsten hatte ich keinen Tempodauelauf und auch keinen Longjog unternommen bzw. ohne Probleme nach drei Kilometern beendet. Weniger ist mehr und Regeneration ist sehr wichtig: Die Erkenntnis kommt / kam bei mir edlich mal an.

Ich versuche mich nicht unter Druck zusetzen und möchte die Freude am Sport behalten: Ich halte dies für meinem Weg, der richtige. 

Berlin-Marathon: zweite Trainingswoche

Meine zweite Trainingswoche endete gestern mit einem Langlauf mit 25 Kilometer. 25 Kilometer sind eigentlich keine Strecke und die vom Trainingsplan vorgegebene Pace von 5:20 min/km ist auch keine Thema. Eigentlich.

Aus diversen Gründen war bzw. bin ich nicht richtig fit. Die Hintergründe sind mir bekannt, nicht Alles muss hier dokumentiert werden, ist aber  so zusammenzufassen:

  • Ein Tempodauerlauf mit 15 km und einer Pace von 4:20 min/km sind für mich im erholten Zustand machbar und sogar angenehm: 4:30 min/km ist eigentlich was der Plan sagt, auch keine 15 km. Die 15 km Laufdistanz und „meine“ Laufstrecke, sowas wie ein Ritual am Montag. – Doof nur, wenn ich zweite Tage danach Intervalltraining mache, mit enstprechenden Leistungsspitzen die einfach mehr Regenerationszeit benötigen. Erkenntnis bei Punkt 2.
  • Zwischen Tempodauerlauf, der viel zu schnell war und Intervall-Training mehr als 48 Stunden zum Erholen lass. Das muss in mein Kopf. 
  • Regeneration ist so wichtig wie das Training: Auch diese Tatsache muss ich in meinen Kopf. 

Die Woche war OK, nicht spitze. Ich habe dazugelernt. 

Berlin-Martahon: Erste Trainingswoche

Meine erste Trainingswoche für den diesjährigen Berlin-Marathon hat mit einer Runde Nordic-Walkiing ihr Ende gefunden und ich bin fühle mic (meist) gut.

Ich habe gehört, dass ein Marathonlauf und das Training die eigene Persönlichkeit ändert. Für mich war das nicht neu, doch diese Aussage in einem Podcast hat mir diese Erkenntnis in das Bewusstsein zurück gebracht. Was ich damit mache, weiß ich nicht. Ich sollte aber mindestens diese Erkenntnis immer in meiner gegenwärtigen Traings- und Alltagssituation immer wieder in das Beusstsein zurück rufen.Ich könnte mit dieser Erkenntnis eine Aufgabenliste zusammenstellen was ich bis zum Berlin-Marathon an Tätigkeiten, Aufgaben erdligen könnte, Hürden oder Wünsche anpacken die mich belasten aber auch gut tun könnten.

Seit Donnerstag versuche ich nun ein Lauf- und Trainingstagebuch zu führen: Es dient mehr der Motiviation, der Reflektion und dem selbstkritischen Hinterfragen nach Leistung contra Regeneration und Alltagsleben: Sport ist für mich nicht Alles und Sport sollte mich nicht körerplich wie psychisch auszehren.

Ich bin mit den ersten Trainings zufrieden. Ich fühle mich körperlich wohl, bis auf die Tatsache, dass ich immer hungrig bin.

In den nächsten Tagen möchte ich die kommenden Trainingswochen gedanklich und theoretisch überfliegen und schauen, wo ich wann auch einen Trainingslauf verzichten kann: Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass 15 km Läufe mit einer Pace von 5:40 min/km oft nicht die Regenertion bringen wie ich sie mir wünsche.

Berlin-Mararthon 2017: 140 Tage

Wenn ich richtig geschaut habe, starte ich in 140 Tagen meinen insgesamt fünften Berlin-Marathon. 140 Tage. Laut meinem Trainingsplan geht morgen das richtige Training los, wenn ich mich an diesen halte bzw. mich ortientiere.